- Utomik Cloud-Gaming-Plattform schließt bereits drei Jahre nach dem Start
- Die Schließung markiert einen weiteren Wandel in der wettbewerbsintensiven Cloud-Gaming-Landschaft
- Derzeit nur 6 % der Spieler nutzen aktiv die Cloud-Gaming-Technologie
Utomik, ein Abo-Dienst für Cloud-Gaming, wird bald den Betrieb einstellen. Im Jahr 2022 mit großen Hoffnungen auf das cloudbasierte Gaming gestartet, hat die Plattform Schwierigkeiten gehabt, als die Begeisterung nachließ. Infolgedessen wurde der Dienst nun eingestellt.
Cloud-Gaming ermöglicht es Spielern, Top-Titel über das Internet zu streamen und ist in letzter Zeit entstanden, bleibt aber ein zentraler Punkt in den Diskussionen rund um Gaming. Die Praxis, große Veröffentlichungen am Tag des Starts in die Kataloge aufzunehmen, hat Debatten über ihre Auswirkungen auf die Verkäufe und die Wahrnehmung der gesamten Spieleindustrie ausgelöst.
Trotz des globalen Interesses haben sich im Jahr 2023 nur 6 % der Spieler für Cloud-Dienste abonniert. Während erwartet wird, dass diese Zahl bis zum Jahr 2030 wachsen wird, zeigt die Schließung von Utomik die Herausforderungen auf, denen der Sektor bei seinem Erfolg gegenübersteht.
Keine Budget-freundliche Option
Obwohl es einfach sein kann, Cloud-Gaming als einen vorübergehenden Trend abzutun, besonders nach der anfänglichen Hype-Phase, könnte diese Sichtweise zu vereinfacht sein. Utomik operierte im Gegensatz zu großen Anbietern wie Nvidia, Xbox oder PlayStation als Drittanbieter mit begrenztem Zugang zu Blockbuster-Titeln und befand sich somit in einem Nachteil.
Da Xbox Cloud Gaming nun Zugriff auf persönliche Spielbibliotheken bietet, sogar für Titel, die nicht nativ unterstützt werden, ist das Cloud-Gaming zum wichtigen Schlachtfeld im Konsolenkrieg geworden.
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